Balance-Tipps

Balance bedeutet „Gleichgewicht“ oder auch „Ausgewogenheit“. Diese Begriffe gewinnen in der heutigen, meist hektischen und stresserfüllten Zeit immer mehr an Bedeutung. Die dauerhafte Umstellung des Körpers auf die passende, ausgewogene Ernährung beugt, vor allem in Kombination mit angemessener Bewegung, langfristig den bekannten Zivilisationskrankheiten (wie z.B. Bluthochdruck, Diabetes, Rheuma, Migräne, Allergien u.v.m.) vor. Die natürliche Ernährung fördert die Wiederherstellung des natürlichen Körpergleichgewichts. Gleichzeitig werden Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit gefördert, sowie das gesamte Energieniveau verbessert. Man schläft besser, die körperlichen und psychischen Kräfte steigen an – man fühlt sich vitaler und frischer.

Unsere 10 Tipps für ein besseres Wohlbefinden:

  1. Regelmäßig essen

    Das Verzehren mehrerer kleiner Mahlzeiten über den Tag verteilt birgt mehrere Vorteile. Das Sättigungsgefühl bleibt länger bestehen, bereits kleinere Mengen Nahrung sättigen über den ganzen Tag hinweg. Dadurch wird der sogenannte Heißhunger weitgehend unterdrückt, welcher meist mit ungesunden, fett- oder zuckerreichen Speisen gesättigt wird. Regelmäßige Mahlzeiten sorgen für eine gleichmäßige Versorgung des Körpers mit Energie und Nähstoffen, was eine konstante Leistungsfähigkeit und eine gute muskuläre Entwicklung begünstigt. Der Körper tendiert eher zum Abbau überschüssiger Fettpolster, da diese aufgrund einer regelmäßigen Versorgungslage als überflüssig anerkannt werden. Eine gewisse zeitliche Planung der Mahlzeiten ist hier von großem Vorteil. Zwischen dem Aufstehen und Schlafen gehen sollte alle 3-4 Stunden eine Mahlzeit oder mindestens ein Snack zu sich genommen werden.

  2. Bewusst essen

    Es sollte stets auf das geachtet werden, was man isst. Man sollte sich dies Bewusst machen indem man zu Beginn einer Ernährungsumstellung die Mahlzeiten notiert. Sobald man sich mit dem Thema bewusst auseinandersetzt, fallen schlechte Gewohnheiten auf und können besser kontrolliert werden.

  3. Langsam essen

    Die Voraussetzung für eine optimale Verdauung der aufgenommenen Nahrungsmittel ist eine gute Vorbereitung im Mund. Man sollte lange und ruhig kauen. Jeder in Eile runter geschlungene Bissen stellt den Magen vor eine große Herausforderung, die auf Kosten der eigenen Lebensenergie geht.

  4. Frühstücken

    Das Frühstück wird oft als die wichtigste Mahlzeit des Tages deklariert. Das stimmt, allerdings sollten auch hier einige Dinge beachtet werden.

    Viel Trinken: Neben dem Kaffee gehört auch eine große Menge Wasser oder Tee zu einem guten Frühstück. Der Körper leistet in der Nacht eine Menge Arbeit in der es hauptsächlich um Regeneration und Entgiftung des Körpers geht. Diese Vorgänge werden mit viel Flüssigkeit am Morgen hervorragend unterstützt.

    Nicht komplett satt essen: Anstelle eines dynamischen Starts in den Tag folgt oft nach einem großen, schweren und energiereichen Frühstück eine plötzliche Müdigkeit und Lethargie, was an der enormen Verdauungsarbeit liegt, die der Magen in so einem Fall leisten muss. Ideal ist ein leichtes Frühstück, indem man auf große Mengen schwer verdaulicher Lebensmittel verzichtet.

  5. Das richtige Eiweiß

    Die limitierte Verdauungsleistung des Magens macht es erforderlich, zu jeder Mahlzeit etwas Eiweiß zu sich zu nehmen, um die empfohlene Tagesration zu erreichen. Dabei sollte jedoch auf die Herkunft der Eiweiße geachtet werden. Tierische Eiweiße enthalten sehr viele Nebenprodukte wie schlechte Fette, Purine und die von dem jeweiligen Tier angesammelten Giftstoffe. Ein signifikanter Teil der täglichen Menge an Proteinen sollte pflanzlichen Ursprungs sein.

  6. Die richtigen Kohlenhydrate

    Es gibt im Grunde zwei Arten von Kohlenhydraten. Einfache, die sehr schnell verdaut werden und ihre Energie sehr rasant zur Verfügung stellen, und komplexe, deren Aufspaltung etwas Zeit in Anspruch nimmt und so die darin enthaltene Energie gleichmäßig über einen längeren Zeitraum bereitgestellt wird. Die Aufnahme einfacher Kohlenhydrate führt zu einem sehr schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Der Körper strebt hier eine rasche Normalisierung der Werte an. Wird diese überschüssige Energie nicht durch körperliche Bewegung in den Muskeln verbrannt, speichert der Körper diese in Form von Fett. Komplexe Kohlenhydrate geben ihre Energie im Laufe des Verdauungsprozesses gleichmäßig ab, was die Wahrscheinlichkeit einer Verbrennung durch muskuläre bzw. geistige Aktivität erhöht und die Gefahr der Einlagerung von Körperfett reduziert.

  7. Die richtigen Fette

    Sie sind ein wichtiger Energielieferant, unterstützen die Fettverbrennung, werden langsam verdaut und für viele vitale Funktionen des Körpers benötigt. Wer sich viel bewegt, kann ohne weiteres auch etwas mehr zu sich nehmen, wer abnehmen möchte, etwas weniger. Wichtiger als die Menge ist die Art der Fette. Eine erhöhte Aufnahme tierischer Fette sollte grundsätzlich vermieden werden.

  8. Obst und Gemüse

    Diese beiden Lebensmittel bilden einen der wichtigsten Grundbausteine für eine ausgewogene Ernährung. Sie liefern Vitamine und Mineralstoffe und können in großen Mengen verzehrt werden. Obst sollte man am Abend, aufgrund des hohen Gehaltes an Fruchtzucker, nur in kleinen Mengen zu sich nehmen.

  9. Natürlich Essen

    Stark verarbeitete Lebensmittel sollten grundsätzlich vermieden werden. Deren Inhaltsstoffe sind oft nur schwer nachzuvollziehen und in den meisten Fällen enthalten sie ungesunde und/oder künstliche Zusatzstoffe.

  10. Viel Flüssigkeit

    Um den Körper optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen und um eine reibungslose Entgiftung zu garantieren, muss das Blut so flüssig wie möglich sein und ungehindert zirkulieren können. Am Tag sollten daher bewusst ca. 2-3 Liter Flüssigkeit getrunken werden. Dabei sollte auch darauf geachtet werden, welches Getränk man zu sich nimmt. Gut geeignet sind Mineralwasser, Tees oder leichte Saft-Schorlen, weniger geeignet sind hingegen zucker- oder alkoholhaltige Getränke.